Cloud Computing im Finanzsektor: so gelingt Ihnen der Umstieg!

Cloud-Banken: Wie der Umstieg auf Cloud Computing im Finanzsektor gelingt

Cloud-Banken
von
Victoria Guetter

Im Jahr 2021 nutzen 78 % aller deutschen Finanzunternehmen einen Cloud-Service und die Prognosen für die kommenden Jahre lassen darauf schließen, dass viele weitere folgen werden. Heute verraten wir Ihnen, warum Cloud Computing im Finanzsektor zunehmend an Bedeutung gewinnt, welche Vorteile Ihnen Cloud-Lösungen bieten und wie Ihnen der Umstieg auf Cloud-basierte Dienste gelingt.

Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing umfasst IT-Infrastrukturen, Plattformen und Software, auf die Nutzer über das Internet zugreifen können. Cloud-Services müssen nicht im eigenen Betrieb oder auf firmeneigenen Geräten installiert werden. Alles, was Sie brauchen, um eine Cloud-Lösung nutzen zu können, ist eine stabile Internetverbindung und ein Gerät, mit dem Sie diese aufrufen können.

Den Cloud-Service können Sie dann entweder mit Ihrem eigenen Account offen über das Internet verwenden (Public Cloud) oder einen exklusiven Zugang einrichten lassen (Private Cloud). Auch eine Mischung aus beidem (Hybrid Cloud) ist möglich, sodass Workflows je nach notwendiger Datensicherung einer der beiden Clouds zugewiesen werden. Darüber hinaus unterteilt man die verschiedenen Services des Cloud Computings in 3 Hauptkategorien:

  1. Infrastructure-as-a-Service oder IaaS, wo Sie Zugriff auf externe Rechenzentren und Netzwerke, sowie auf zusätzlichen Speicherplatz haben.
  2. Platform-as-a-Service oder PaaS, wo Sie Zugriff auf externe Datenbanken, Apps und Programmierumgebungen haben.
  3. Software-as-a-Service oder SaaS, wo Sie Zugriff auf externe E-Mail-, Telefon- und CRM-Systeme haben.

Zwei Unterkategorien des Cloud Computing, die besonders – aber nicht nur – für Finanzdienstleister interessant sind, werden als Banking-as-a-Service oder BaaS und Plattform-Banking  bezeichnet.

  • Banking-as-a-Service umfasst Tools und Dienstleistungen, die lizenzierte Banken anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. Hierzu gehören Bezahlsysteme und Finanzprodukte wie Kreditkarten, wie Sie sie beispielsweise von Airlines kennen.
  • Plattform-Banking umfasst Finanzlösungen, die innerhalb des Finanzsektors angeboten werden. Ein gängiges Beispiel hierfür sind Tools und Systeme von FinTech-Unternehmen, die von traditionellen Banken genutzt werden.

Welche Vorteile bietet Cloud Computing im Finanzsektor?

Mit Cloud-Services können Sie agil, sicher und kosteneffizient arbeiten. Was bedeutet das für die Finanzbranche? Durch die Möglichkeit flexibel arbeiten zu können, vereinfacht sich der Markteintritt enorm und bestehende Unternehmen können ihre Position im Wettbewerb festigen. Sie können kostengünstig und schnell skalieren und Ihr Angebot mit modernen Lösungen und internetbasierten Bankprodukten bereichern.

Da Cloud-Dienste on demand bezahlt werden, können Sie bei Bedarf schnell auf neue Technologien umsteigen, wenn diese sich als vielversprechend herausstellen. Ein Beispiel für eine solche innovative Technologie, die derzeit von immer mehr Finanzdienstleistern übernommen wird, ist die Integrierung eines Robo-Advisors in die Mobile App einer Bank.

Außerdem können Sie mit der Auslagerung Ihrer IT-Infrastruktur ins Cloud Computing die Notwendigkeit, lokale Rechenzentren zu nutzen, reduzieren. Verwenden Sie Cloud-basierte Rechenzentren, so bedeutet das eine geringere Kapitalbindung. Neben der Reduzierung von Kosten profitieren Banken von den standardisierten Betriebsabläufen und der hohen IT-Professionalität der Cloud-Provider. Zudem dient Cloud Computing im Finanzsektor als Grundlage für die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Big Data Analysen.

Bereit besser zu telefonieren?

Zu guter Letzt optimieren Sie die Produktivität und Flexibilität Ihrer Sales-, Support- und IT-Teams. CRMs (Customer Relationship Management) gehören zu den meistgenutzten Cloud-Services. Kombiniert mit einer virtuellen Telefonanlage, automatisieren Sie einen großen Teil der administrativen Aufgaben Ihres Callcenters, verbessern Workflows und halten den Arbeitsstandard hoch, selbst wenn Ihre Agenten im Homeoffice arbeiten.

Wie gelingt der Umstieg auf Cloud Computing im Finanzsektor?

Die meisten Unternehmen aus dem Finanzsektor, die den Umstieg auf Cloud Computing wagen, gehen Schritt für Schritt vor. Üblicherweise wird ein Cloud-basiertes Rechenzentrum einer privaten Cloud in bestehende Workflows integriert. Hier erleben deutsche Finanzdienstleister recht schnell, dass sich Arbeitsprozesse mit der Cloud enorm optimieren lassen.

Danach tasten sich Cloud-Banken und Co. in weitere Bereiche des Cloud Computings und die Public Cloud vor. Eine gute Möglichkeit um den Prozess der Neukundengewinnung zu optimieren und für ein großartiges Kundenerlebnis zu sorgen, ist, auf eine virtuelle Telefonanlage umzusteigen und diese mit Ihrem CRM zu verbinden.

Bevor Sie als Bank aber zur Cloud-Nutzung wechseln, sollten Sie Ihren CISO (Chief Information Security Officer) unbedingt miteinbeziehen. Dieser muss nämlich prüfen, ob die IT-Sicherheit des Anbieters den Anforderungen Ihres Betriebs entspricht. Er ist schließlich dafür verantwortlich, dass sensible Daten sicher verwahrt werden, wenn sie in Berührung mit einem Cloud-Service kommen.

Bei diesem Prozess sollten Sie gemeinsam mit Ihrem CISO und Ihren Cloud-Anbietern eine Lösung finden, um auf eine mit der Cloud kompatible Methode umzusteigen und weiterhin allen Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien zu entsprechen.

Wie sicher ist Cloud Computing?

Das kritische Thema Sicherheit und Datenschutz ist für die meisten Unternehmen im Bankensektor, die Cloud Computing noch nicht nutzen, der Hauptgrund für ihr Zögern. Und das mit gutem Recht, schließlich sind Sie für die Sicherheit sensibler Daten Ihrer Kunden, Partner und Mitarbeiter verantwortlich. Die DSGVO gibt klare Richtlinien vor, die Sie und Ihr Cloud-Anbieter erfüllen müssen, wenn es um die Handhabung personenbezogener Daten geht.

Dazu gehört unter anderem, dass Anbieter Daten auf Servern hinterlegen sollten, die sich innerhalb der EU befinden. Ist das nicht der Fall, muss eine Sondergenehmigung eingeholt werden.

Die meisten Cloud-Anbieter verfügen über eine überdurchschnittliche IT-Sicherheit, die Daten vor Bedrohungen wie Hackerattacken oder Datenverlusten schützt. Es ist auch der Auftragnehmer, der die Verantwortung übernimmt, wenn Daten aufgrund eines Cyberangriffs beschädigt oder gestohlen werden.

Sie als Nutzer von Cloud-Lösungen müssen auf der anderen Seite das Einverständnis Ihrer Kunden erhalten, um deren personenbezogene Daten speichern und verwenden zu dürfen. Darüber hinaus müssen Ihre Kunden jederzeit im Klaren darüber sein, wo ihre Daten gelagert und wofür sie genutzt werden.

Bevor Sie sich also für einen Cloud-Dienst entscheiden, sollten Sie folgende Schritte durchlaufen:

  • Lassen Sie die Sicherheitsmaßnahmen des Cloud-Anbieters durch Ihren CISO oder IT-Security Chef vorab prüfen.
  • Richten Sie eine Exit-Strategie ein, damit Sie im Notfall Daten schnell auf andere Rechner übertragen oder löschen können.
  • Informieren Sie Kunden und Interessenten vorab darüber, wie Sie deren personenbezogene Daten verwalten. Schützenswerte Daten sammeln Sie beispielsweise schon vor dem ersten Anruf eines Interessenten (Telefonnummer und gegebenenfalls Vor- und Nachname).

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